Neues Album

Das neue Album von Schrader & Co "Nach vorn" ist erschienen. Zu hören war das Werk schon beim Kino-Open-Air in Reutlingen, wo es auch sehr gut ankam. Erhältlich ist es im Handel, beim Verlag "Mäule und Gosch" (schwabenpower.de), bei www.jpc.de (mit Hörproben) oder bei amazon.

"Wenn dr Daimler krank isch" lautet der Refrain eines Liedes mit dem Olaf die Situation im Ländle aus seiner Sicht beschreibt. "Nach vorn" heißt daher die Devise, die sich durch das Werk zieht. Das Album ist in den letzten Monaten in Bolheim auf dr Oschtalb und in Tübingen entstanden. Abgemischt und gemastert wurde "Nach vorn" im Neckarsound Studio in Tübingen. Zu hören gibt es frische Songs mit schwäbischen Texten, mal rockig und bluesig, mal lässig und entspannt. Der ideale Soundtrack für die nächsten Monate.

Live:



12.03.2010 im "Nix" in Schelklingen


08.05.2010 Stellwerk Schelklingen

14.05.2010 Tanz im Mai mit Kulturach in Bad Urach
Stimmen zum Konzert in Eselsburg:

"Also das war absolut gigantisch, euer Auftritt.
Stellenweise hatte ich das Gefühl, Mark Knopfler hat schwäbisch gelernt.

Bin wirklich sehr begeistert. Eure Performance ist auch gut.
Der Musik entsprechend.
Man spürt Euch ab, dass Ihr Spass habt.
Auch vielen Dank, für die einmalige Gelegenheit, mit Euch zu spielen."

Reporter vor Ort: Michael Lichtenstein

 

Zwölf neue Songs gibt es auf dem neuen Album von Schrader & Co. Diesesmal ist die ganze Band wieder mit dabei. Es sind ganz unterschiedliche Einflüsse, die hier zur Geltung kommen. Olaf wurde in den letzten zwei Jahren hauptsächlich von jungem Alternative-Rock und Akustik-, bzw. Songwriter-Pop beeinflußt. Das hört man den Stücken an, die teils mit der Gitarre in anderen Stimmungen gespielt werden. "Eine offene Stimmung bringt andere Ideen, was wiederum zu interessanten Songstrukturen führen kann", meint Olaf Schrader. Das "Orangene Abendlicht" ist so ein Beispiel oder "Sternschnuppanacht".
Natürlich darf auch der kernige Rock mit entsprechender Gitarrenarbeit nicht fehlen. "Nach vorn" geht geradlinig und schnörkellos ab und sorgt dafür, dass der Fuß wippt oder sich die Beine bewegen. Ansonsten werden Geschichten erzählt, wie z.B. vom Kinoliebespaar "Enzo und Conny" oder vom Daimler-Mitarbeiter "Manne".

"Wir haben uns bewußt wieder für schwäbisch entschieden, damit die Lieder echt bleiben", so Olaf Schrader. "Ich erzähle erlebte oder durchlebte Geschichten, dann ist es authentischer, wenn ich das in meinem Dialekt und in meiner Sprache singe", meint der Songschreiber.   



JVA Ravensburg am 11.12.2009 mit den Beat-Boxern Kaan und Ibo


              
  
            



Neue Videos gibt es auf www.youtube.com/schraderundco und www.myspace.com/olafschrader

Der Mond im Winter:

Es scheint als hätte uns die Welt vergessen
als würde uns die Erinnerung auffressen
Die letzten Krümel unseres Glücks
verschlingen die Raben Stück für Stück

Der Blick zurück bringt nur noch Zweifel
sind alle Ziele falsch denen ich nacheifre?
Bruchstücke liegen jeden Tag vor mir
die Heimat verblaßt, ist sie in Deinem Herz, bei Dir?

Der Mond, der hinter den Hügeln versinkt
schaut wie der Wald im Sturm mit seinen Ästen winkt
Der Mond, der hinter den Hügeln weint
hat uns im dunklen Tal der Tränen vereint

Die Schmerzen treffen Dich wie mich
unsre Sonne wirft nur ein schwaches Licht
auf die Finsternis in meiner Seele
während ich mich durch die Stunden quäle

Werde mich nie mehr aufs Glück verlassen
und kann hoffentlich wieder lieben und hassen
Ich tanz den Tanz, der die Trauernden vereint
so lange bis der Mond nicht mehr hinter den Hügeln weint
so lange bis der gelbe Ball mit seinem Weltgesicht - nur noch lacht
und in allen anderen Gesichtern ein Strahlen entfacht

Der Mond, der hinter den Hügeln weint
hat uns im dunklen Tal der Tränen vereint
doch wenn der Mond hinter den Hügeln wieder lacht
hat Gott in uns wieder ein Licht entfacht